Wie man Tinnitus behandeln kann

Der Tinnitus aureum, wie der Tinnitus vervollständigt heißt, ist nicht ausschließlich als Krankheit zu bezeichnen. Er ist ein Symptom, welches auf eine schon bestehende oder bevorstehende Krankheit hinweist. Es können auch andere Ursachen, wie gravierende Lärmbelästigung oder Gehörsturz in Frage kommen. In vielen Fällen kann die Ursache für den idiopathischen Tinnitus nicht diagnostiziert werden. Das Ohrklingen tritt bei Virusinfektionen in Form von klingeln, rauschen, summen oder hohes piepen auf. Die Töne haben eine unterschiedliche Lautstärke, angefangen vom unterschwellig bis hin zu störend laut. Der Betroffene hat den Eindruck eines Ohrverschlusses oder hört dabei seine eigene Stimme.

Erste Hilfe beim Tinnitus

Vorbeugen ist besser als Tinnitus behandeln zu müssen. In erster Linie gilt es, das Gehör vor Lärm zu schützen. Stress und Bluthochdruck sind weiterer Faktoren, die beim Tinnitus behandeln berücksichtigt werden müssen. Wenn er auftritt, ist erste Hilfe mit einer entsprechenden, medikamentösen Erstbehandlung angesagt. Sie wirkt direkt auf das Mittelohr ein und hat einen Anschwellung und Entzündung hemmenden Effekt. Zusätzlich wird die Durchblutung des Ohres angeregt. Die Behandlung dauert zehn Tage und sollte beim Auftreten von Tinnitus direkt eingesetzt werden um ein chronisches Leiden zu verhindern, welches nach drei Monaten einsetzt. Eine Alternative zum Tinnitus behandeln stellen jene Medikamente dar, die das Blutvolumen vergrößern und als Infusion gegeben werden. Das Mittelohr wird durch die zusätzlichen Nährstoffe optimal versorgt und die Blockade dadurch aufgelöst.

Tinnitus behandeln – geeignete Therapien

Eine förderliche Behandlung ist die Softlazer-Therapie, die auch bei Dauergeschädigten Patienten erfolgreich eingesetzt wird. Dabei erreicht der Lichtstrahl die geschädigten Gehörzellen in Ohr und sorgt für bessere Durchblutung. Nach einer fachlichen Einführung durch den Arzt kann diese Behandlung zu Hause weiter geführt werden. Täglich genügen zwanzig Minuten um den Tinnitus behandeln zu können. Die aus den USA kommende Gehörschule geht das Problem von einer anderen Seite an. Dabei wird das Gehör des Patienten mit Tönen in allen Frequenzen benetzt. So wird der Tinnitus abgeleitet und die Geräuschbelästigung kann dadurch zeitweise eingestellt werden. Eine weitere Therapie stellt die Stimulation der betreffenden Gehirngebiete mit Magneten dar, die die unerwünschte Geräuschbelästigung zeitbegrenzt verringern kann.

Geräusch-Training des Gehirns

Den Tinnitus behandeln kann man damit nicht, aber das Gehirn lernt mit dieser Methode, nur gewollte Geräusche wahr zu nehmen. Der Patient hört dabei, von einem Orchester gespielte, Musik und muss sich auf den Solo-Violinisten konzentrieren. Dabei trainiert er sein Gehirn, die Fondgeräusche zu ignorieren und sich auf das wichtige zu fokussieren. Eine einstmals als Scharlatanerie abgetane Methode ist die Hypnose, mit deren Hilfe sich der Tinnitus behandeln lässt. Heute führen speziell geschulte Ärzte solche Behandlungen mit Erfolg durch. Das Bewusstsein wird dabei gänzlich ausgeschaltet, der Patient wird in seine Gefühlswelt geführt und kann seine Probleme fokussieren. So kann der Schaden eingekreist und die Heilung in Gang gesetzt werden. Als letztes sei auch die Alternativmedizin erwähnt. Oft helfen Akupunktur, Homöopathie und die traditionelle chinesische Medizin weiter, wo die Schulmedizin versagt. Diese Methoden basieren auf dem Ganzheitsprinzip. Der Arzt sieht nicht nur das Leiden des Patienten, sondern den Menschen in seiner Gesamtheit an.

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