Ohrenschmerzen auf beiden Ohren

Ohrenschmerzen gehören für viele Menschen mit zu den unangenehmsten Schmerzen überhaupt. Das mag unter anderem daran liegen, dass bei Ohrenschmerzen neben den Ohren oft auch noch der ganze restliche Kopf, besonders der Backenbereich, und bei einigen sogar auch noch der Hals, betroffen ist. Da sich in den Ohren das Gleichgewichtsorgan eines Menschen befindet, kann es vorkommen, dass zudem der Gleichgewichtssinn der Betroffenen beeinträchtigt ist, und/oder ihnen schwindelig ist. Sind dann auch noch beide Ohren von den Schmerzen betroffen, sieht es meistens ganz düster aus. Der nun folgende Text soll klären, woher beidseitige Ohrenschmerzen kommen können, was für Hausmittel es gegen sie gibt, und ab wann man besser einen Arzt aufsuchen sollte.

Mögliche Ursachen für beidseitige Ohrenschmerzen

Im günstigsten Fall sind die beidseitigen Ohrenschmerzen einfach nur deshalb da, weil sich im Gehörgang Dreck und/oder Ohrenschmalz angesammelt hat. Aber auch Allergien oder eine Mandelentzündung können Ohrenschmerzen verursachen. Manchmal kommt es sogar im Rahmen eines kaputten Kiefers oder schadhafter Zähne zu Ohrenschmerzen. Gelegentlich können auch Luftdruckveränderungen zu Ohrenschmerzen führen. Bevor man sich also daran macht, die Ohrenschmerzen zu behandeln, sollte man zunächst ein Mal klären, ob es sich bei den Ohrenschmerzen eventuell nicht doch lediglich um Begleiterscheinungen einer anderen Erkrankung handelt. Ist das nicht der Fall, können die Ohrenschmerzen von einer Infektion oder Entzündung innerhalb der Ohrmuschel, des Mittelohrs oder des Innenohrs herrühren.

Hausmittel gegen Ohrenschmerzen

Eine schlechte Nachricht vorweg: Schmerzmittel können Ohrenschmerzen in den meisten Fällen leider nicht wirklich lindern. Es gibt jedoch einige Hausmittel, mit denen sich die Schmerzen wenigstens ein wenig stillen lassen. Ein Hausmittel wäre zum Beispiel, eine Zwiebel klein zu schneiden, diese so lange in ein Taschentuch geben und pressen, bis sich das Taschentuch mit Zwiebelsaft vollgesogen hat, und das Taschentuch dann für etwa 30 Minuten auf die schmerzenden Ohren zu legen. Alternativ kann man auch eine heiße Kartoffel, die vorher zerdrückt wurde, in ein Taschentuch legen und dieses dann auf die schmerzenden Ohren legen. Manche Menschen schwören auch darauf, bei Ohrenschmerzen die betroffenen Ohren mit Rotlicht zu bestrahlen.

Wann ein Arztbesuch unumgänglich ist

Werden Ohrenschmerzen nicht oder erst zu spät behandelt, kann dies die Ohren langfristig schädigen. Daher sollte man, auch, wenn man sich noch zu sehr davor ziert, bei Ohrenschmerzen am besten immer einen Arzt aufsuchen. Dieser kann dann schnell herausfinden, woher die Ohrenschmerzen kommen und entsprechende Behandlungsmethoden anwenden. Angst haben muss man vor dem Besuch eines Ohren- oder Hals-Nasen-Ohren-Arztes auch nicht, da dieser die Untersuchung so sanft wie möglich für den Patienten gestalten wird.

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