Mittelohrentzündung Kleinkind

Mittelohrentzündung Kleinkind? Sehr viele kleine Kinder leiden immer wieder unter einer Mittelohrentzündung. Diese sind nicht nur sehr schmerzhaft, sondern können ebenso zu Komplikationen führen. Einer Erkältung mit Husten und Schnupfen kann, einige Tage später, eine Entzündung des Gehörgangs folgen. Hierbei klagen die meisten Kinder über Ohrenschmerzen, zudem kann es auch zu einer Störung des Gleichgewichtssinns kommen. Eine Mittelohrentzündung Kleinkind ist gerade bei Kindergartenkindern oft sehr verbreitet, gerade in der nassen, kalten Jahreszeit.

Ursachen Mittelohrentzündung Kleinkind

Die Eustachische Röhre verbindet den hinteren Nasen-Rachen-Raum mit dem Mittelohr. Sind die Schleimhäute dieser Röhre angeschwollen, was durch eine Erkältung, eine Allergie oder eine Virusinfektion vorkommen kann, so ist es der Flüssigkeit, die beim Gähnen oder Schlucken, in das Mittelohr gelang, nicht mehr möglich zurückzufließen. Jedes Virus und jedes Bakterium hat nun die Möglichkeit, in einer warmen, feuchten, Nährstoffreichen Umgebung wunderbar zu gedeihen. Hierdurch entwickelt sich Eiter, der zu einem Druck auf das Trommelfell führt. Dieses wölbt sich nach außen und entzündet sich schließlich. Eine Therapie mit Antibiotika ist in ungefähr 70% der Fälle nicht nötig, da es sich hier um eine Virusinfektion handelt. Da bei Kleinkindern die Eustachische Röhre noch sehr kurz, nämlich ca. 1,25 cm, und auch waagerecht ist, sind diese sehr viel anfälliger für Mittelohrentzündungen. Mit den Jahren wächst auch die Eustachische Röhre auf bis zu 3,8 cm. Da sie nicht nur größer, sondern auch schräger wird, sinkt das Risiko einer Infektion.

Behandlung Mittelohrentzündung Kleinkind

Zumeist verschwindet eine Mittelohrentzündung Kleinkind wieder, auch ohne den Einsatz von Antibiotika. Da immer mehr Bakterien resistent werden gegen Antibiotika, sind viele Kinderärzte eher zurückhaltend, was dies angeht. Mit Antibiotika erfolgt die Behandlung im Normalfall, wenn die Mittelohrentzündung mit Fieber einhergeht und das Kind stark beeinträchtigt ist. Ebenso, wenn aus dem Gehörgang ein eitriges Sekret herausläuft. Durch die Antibiotika werden zwar die Bakterien vertrieben, die Flüssigkeit, die sich aber angesammelt hat, benötigt noch einige Zeit, bevor sie vollständig absorbiert wird.

Folgen einer Mittelohrentzündung

Eine Mittelohrentzündung Kleinkind kann, wenn sie nicht behandelt wird, auch zu schweren Folgen führen. So kann es beispielsweise zu einem Platzen des Trommelfells kommen. Dies geschieht äußerst selten, jedoch sollte man in jedem Falle einen Kinderarzt aufsuchen, sollte sich nicht selbstständig, nach spätestens drei Tagen, eine Besserung einstellen. Eventuell kann es, durch wiederholte Mittelohrentzündungen, zu einem Hörverlust kommen, genauso ebenfalls zu einer Narbenbildung. Aber auch wenn dies ebenfalls eher selten vorkommt, so sollte man doch auf Nummer sicher gehen und einen Kinderarzt um Rat fragen, um eine dauerhafte Schädigung zu vermeiden.

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